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Unter römischer Herrschaft gehörte die Umgebung von
Merschbach zur Provinz Vorderbelgien.
Im Mittelalter wurde der Ort von Kurtrier
(Erzstift und Kurfürstentum Trier) verwaltet und dem
Amt Hunolstein zugeteilt.
Urkundliche Erwähnung fand Merschbach erstmals
im Jahre 1281 als Besitz des Grafen von
Hunolstein, der die um das Jahr 1190 errichtete
Burg Hunolstein (d.h. "hoher Stein") im gleichnamigen
Dorf bei Morbach bewohnte.

Unter
französischer Verwaltung (ab 1797)
unterstand Merschbach dem Kanton Rhaunen, der
verwaltungsmäßig dem Arrondissement Birkenfeld
im SaarDepartement angegliedert war. Zur
damaligen Bürgermeisterei Merscheid gehörten
neben Merschbach auch die Orte Merscheid,
Weiperath, Elzerath, Hunolstein und Haag.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde Merschbach Teil des
1946 gebildeten Bundeslandes Rheinland-Pfalz.
1970 wurde die damals 104 Einwohner zählende
Gemeinde Merschbach aus der Verbandsgemeinde
Morbach in die Verbandsgemeinde Thalfang
eingegliedert.

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